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news aktuell 22.06.2004:
Das vereinte Europa drückt der Schuh an mehreren Stellen / Ergebnisse der GfK-Studie Challenges of Europe

   Nürnberg (ots) - Arbeitslosigkeit bleibt laut der GfK-Studie
"Challenges of Europe" das Top-Thema in Europa - so ein zentrales
Ergebnis der diesjährigen Untersuchung des GfK-Nürnberg e.V. Ein
Blick in die einzelnen Länder allerdings zeigt, dass sich die
Themenhierarchien teilweise deutlich unterscheiden und die
europäischen Staaten mit nationalen Problemen zu kämpfen haben.

   Mit durchschnittlich 47 Prozent und damit mit großem Abstand vor
allen anderen Themen steht die gespannte Situation auf dem
Arbeitsmarkt auch in diesem Jahr wieder an erster Stelle in der
Sorgenliste der Europäer. Auf Länderebene nennen fünf der insgesamt
acht befragten Nationen die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit als
dringlichste Aufgabe, die es in ihrem Heimatland zu lösen gilt. 

   Für 77 Prozent aller Deutschen und 73 Prozent aller Polen stellt
Arbeitslosigkeit weitab von allen anderen Themen das dringlichste
Problem im Land dar. Damit liegt diese Problematik in den beiden
Ländern am weitesten über dem europäischen Durchschnitt. Bereits seit
Jahren werden in Deutschland und Polen vor dem Hintergrund der
alarmierenden Beschäftigungssituation andere Probleme weit
zurückgedrängt. Während jedoch die Polen die Arbeitslosigkeit im
Vergleich zu den Vorjahren etwas weniger kritisch sehen, hat die
Besorgnis in Deutschland seit 2002 noch leicht zugenommen.

   Auch in Frankreich (56 Prozent), Italien (41 Prozent) und
Österreich (40 Prozent) ist die Arbeitslosigkeit unangefochtener
Spitzenreiter der Agenda. Allerdings bewegt sich der Wert hier auf
vergleichsweise niedrigerem Niveau als in Deutschland und Polen.
Darüber hinaus ist der Abstand zum jeweils zweitplatzierten Thema
weniger groß.


   Die Herausforderungen der Europäer im Jahr 2004 im Vergleich
   (freie Antworten; in %; gerundet; Mehrfachnennungen möglich)

                   Gesamt   D      F    GB    I    NL    A    PL    E

Arbeitslosigkeit    47     77     56     5    41   16   40    73   34

Kriminalität        17      7     26    22    22   42    4     5   12

Gesundheitswesen    13     14     12    18    14   14    9    12    6

Ausländerfrage/
Asylantenproblem    11      6      5    35    11   22   11     0    4

Preisentwicklung    11      9     20     4    20   15    6    10    6

Rentenproblematik/
-erhöhung           10     20      9     4    11    0   29     3    5

Politik/Regierung    9      8      9    11    12    4   10    10    5

Sicherung v.
Sozialleistungen     8     13     20     4     2    3   14     2    2

Bildungspolitik      8      6      9    16     6    9    4     2    5

wirtschaftliche
Stabilität, 
Aufschwung           7     16      4     1     8    7    6     5    3


ots Originaltext: GfK Gruppe
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Pressekontakt:
Dr. Ulrike Schöneberg
Tel. +49-911-395-2645
ulrike.schoeneberg@gfk.de


Quelle: news aktuell




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Quellen: Investmentfonds.de.