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news aktuell 29.06.2004:
Wertekonsens in Europa / Aktuelle Studie

   Düsseldorf (ots) - 

   - Querverweis: Eine Langversion dieser Pressemitteilung,    
     Hintergrundinformationen sowie ausführliches Zahlenmaterial zu 
     dieser Studie liegt in der digitalen
     Pressemappe zum Download vor und ist unter
     http://www.presseportal.de/dokumente.html
     abrufbar - 

   Laut einer soeben abgeschlossenen Studie der Düsseldorfer Identity
Foundation eint die Menschen in der Europäischen Union ein stabiler
Wertekanon. Werte wie "Freiheit und Unabhängigkeit", "Nationale
Sicherheit" und "Toleranz" stehen in ganz Europa hoch im Kurs. Ost-
und Westeuropäer unterscheiden sich außerdem kaum in ihren
Einstellungen. Das größte Wertebewusstsein ließen in der
repräsentativen Umfrage die Ungarn erkennen - sie fühlten sich fast
allen abgefragten Werten besonders verpflichtet. Nur in puncto
Religion scheiden sich die Geister: Während Polen (58,6 Prozent) und
Italiener (54,8) Religion und Spiritualität mehrheitlich für sehr
wichtig halten, sind es in Schweden (23,1) und Tschechien (27,1) nur
knapp ein Viertel der Befragten. Auch bei der Bewertung der
europäischen Institutionen gibt es Gemeinsamkeiten zwischen "alten"
und neuen Mitgliedsstaaten: Für die meisten Befragten hat der
Europäische Gerichtshof die größte Bedeutung, gefolgt vom
Europäischen Parlament. Innerhalb Osteuropas weichen die Bewertungen
der einzelnen Institutionen allerdings stark voneinander ab. Die
überzeugtesten Europa- Anhänger sind offenbar in Ungarn, Polen und
der Slowakei zu Hause: Hier ist sowohl die Zustimmung zu den
europäischen Institutionen als auch zur Aufnahme weiterer
Mitgliedsstaaten am größten. Vergleichsweise viele Europa-Skeptiker
gibt es dagegen in Lettland, wo fast 16 Prozent der Befragten sogar
den EU-Beitritt des eigenen Heimatlandes kritisch sehen. Gegen eine
Mitgliedschaft der Türkei findet sich nur in Frankreich, Deutschland,
Estland und Lettland eine Mehrheit: Die überwiegende Mehrheit der
EU-Bürger ist der Meinung, dass die Gemeinschaft prinzipiell allen
europäischen Staaten offen stehen sollte, auch den türkischen
Nachbarn.
   
    Die Identity Foundation wurde im Jahr 1998 von Margret und Paul
J. Kohtes, dem Gründer der Public-Relations-Agentur ECC-Kohtes
Klewes, ins Leben gerufen. Die gemeinnützige Stiftung will einen
Beitrag zur wissenschaftlichen Erforschung des Komplexes Identität
leisten. Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates sind Prof. Eugen
Buß (Vorsitzender), Prof. Erhard Meyer-Galow und Dr. Rainer
Zimmermann.
   
   
ots Originaltext: Identity Foundation
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Pressekontakt:

Identity Foundation
c/o ECC Kohtes Klewes
Marion Jäger-Maluche
Schanzenstraße 56
40549 Düsseldorf
Telefon: 0211 - 95 41 115
Telefax: 0211 - 95 41 380
email: Marion.Jaeger@Identity-foundation.de
www.identityfoundation.de


Quelle: news aktuell




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